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Körperpflege beginnt bei sauberem Kaltwasser – Bakterien vermeiden, Gesundheit schützen

Nicht nur warmes Wasser kann hygienisch problematisch sein – auch das Kaltwasser sollte regelmäßig überprüft werden. Besonders bei längerer Nichtnutzung von Leitungen kann sich die Qualität deutlich verschlechtern. Für empfindliche Personen – vom Säugling bis zum Senior – ist sauberes Wasser für die tägliche Körperpflege unerlässlich.

 

1. Hygienisch einwandfreies Kaltwasser ist wichtig


Auch kaltes Wasser kann mit Keimen, Bakterien oder Verunreinigungen belastet sein – etwa durch stagnierendes Wasser, alte Rohrleitungen oder Hausinstallationen.
Mögliche Folgen: Hautreizungen, Infektionen der Schleimhäute, Augenentzündungen, Magen-Darm-Beschwerden bei unbeabsichtigtem Verschlucken.
Tipp: Kaltwasserleitungen regelmäßig spülen, besonders nach längeren Standzeiten (z. B. Urlaub, Renovierung).

 

2. Belastung durch coliforme Bakterien vermeiden
Coliforme Keime und E. coli im Kaltwasser sind ein deutliches Warnsignal für eine hygienische Belastung – häufig durch Rückverkeimung oder schlechte Wasserhygiene im Haus.
Mögliche Folgen: Bei Kontakt – besonders über Schleimhäute – können Entzündungen entstehen; bei versehentlicher Aufnahme sind Magen-Darm-Infektionen möglich. Sofort den Arzt aufsuchen bei Infektionen mit bläulicher Färbung.
Tipp: Auffälliger Geruch, Trübung oder metallischer Geschmack können erste Hinweise sein – in solchen Fällen sollte eine mikrobiologische Analyse erfolgen.

 

3. Eigenwasserversorgung regelmäßig prüfen
Wer Brunnen-, Zisternen- oder Regenwasser nutzt, sollte dieses unbedingt regelmäßig auf bakterielle Belastung prüfen lassen.
Mögliche Folgen: Hohe Keimzahlen, Enterokokken oder E. coli können besonders bei sensiblen Personen gesundheitliche Probleme verursachen.
Tipp: Nutzen Sie nur geprüfte Quellen zur Körperpflege – bei Unsicherheiten Analyse durch ein Fachlabor veranlassen.

 

Fazit und Empfehlung zur Wasseruntersuchung
Nicht nur Warmwasser birgt ein Risiko – auch Kaltwasser sollte regelmäßig auf bakterielle Belastung überprüft werden. Besonders dann, wenn das Wasser nicht ständig fließt oder aus nicht-öffentlichen Quellen stammt.

Wir empfehlen:

  • Eine mikrobiologische Untersuchung des Kaltwassers auf coliforme Bakterien, E. coli, Enterokokken und Pseudomonas aeruginosa

  • Ideal bei stagnierenden Leitungen, Altbauten oder bei Verwendung von Brunnenwasser

 

Inhalt der Analyse:

  • Untersuchung auf Gesamtkeimzahl, coliforme Bakterien, Escherichia coli , Enterokokken und Pseudomonas aeruginosa im Kaltwasser
  • pH-Wert und Leitfähigkeit

nach den Anforderungen der Trinkwasserverordnung (TrinkwV).

Wasseranalyse von Wasser für die Körperhygiene

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